Referenz GPS Monitoring

GPS Monitoring Eiblschrofen Felssturz - Schwaz

Geomonitoring

Am 10.07.1999 kam es am Eiblschrofen bei Schwaz in Tirol, zu einem folgenschweren Bergsturz. 280 Personen aus 68 Objekten mussten für bis zu drei Monate evakuiert werden.

2003 wurde ein Ersatz für die aufwändigen manuellen geodätischen Messungen gesucht, ein Ersatz, der vollautomatisch eine Dauerbeobachtung sicherstellen sollte, und zur Objektivierung der Prozessbeurteilung beitragen sollte. Aufgrund der Witterungsunabhängigkeit, und der Möglichkeit, großräumig (>1km) absolute Verschiebungen festzustellen, entschied sich die Stadtgemeinde Schwaz für eine permanente GPS-Installation und gab der Arge Trigonos/OPH den Auftrag für Planung, Installation und Betrieb des Systems.

Die Lage auf der Südseite des Inntals, kombiniert mit Baumbestand bis in die unmittelbare Nähe der GPS-Stationen, bringt eine massive Abschattung speziell für den in mitteleuropäischen Breiten für GPS wichtigen Sektor von Südwest bis Südost. Durch die Wahl von hochwertiger GPS Hard- und Software von Leica Geosystems, und eines Intervalls von jeweils12 Stunden für die automatische Koordinatenberechnung, konnte dennoch die erforderliche Genauigkeit von 1cm in der Lage, und 2cm in der Höhe erreicht werden. Ein WLAN-Netz sorgt für die Field/Office Kommunikation im ISM-Band mit 2.4 GHz.
2008 erfolgte eine Erweiterung des Systems durch Integration in Loxia, für 2009 ist die Anbindung an die Tiroler Landeswarnzentrale geplant.

Projektdetails

Details

  • Auftraggeber: Stadtgemeinde Schwaz
  • Bauherr: Stadtgemeinde Schwaz
  • Ort:  Schwaz
  • Staat:  Österreich
  • Zeitraum: November 2003 – heute

Leistungen

  • Planung
  • Schnittstellenprogrammierung
  • Installation
  • Betrieb/Wartung
  • Loxia